Freundinnen der Technik: Wie Frauen sich Berufsfelder mit Zukunft erschließen 
Beurteilungen der Kreditwürdigkeit eines Kunden: - Wie Spezialistinnen in Männerdomänen ihre Frau stehen. Erfolgreiche Frauen in technikorientierten Branchen genießen immer noch Exotenstatus. Obwohl ihre schulischen Leistungen besser sind als die der Jungen und immer mehr von ihnen höhere Bildungsabschlüsse anstreben - zuletzt gab es mehr Studienanfängerinnen als -anfänger - sind sie vor allem in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern beklagenswert unterrepräsentiert. Doch trotz aller Appelle und Initiativen, den Frauenanteil in den Ingenieurberufen zu heben, gilt vielen Frauen und Technik auch heute noch als Gegensatz - kaum nachvollziehbar in einer Zeit, in der Frauen in ihren Alltag ganz selbstverständlich eben so viele technische Geräte nutzen wie Männer und ihnen auch emotionalen Wert beimessen, man denke nur an Gadgets und Must-Haves wie Handys und Digitalkameras. Zwar mögen männerfixierte, familienfeindliche Strukturen dabei eine Rolle spielen, doch veraltete Rollenklischees und -denkmuster sitzen nicht zuletzt auch in den Köpfen der Frauen selbst. Geringes Selbstbewusstsein führt so oft zur Selbstlimitierung und Beschränkung auf typisch weibliche Berufsbilder.
Evelin Voigt-Eggert, die die vorliegende Porträtsammlung zusammengestellt hat, führt dies in erster Linie auf mangelnde Vorbilder zurück, die Mädchen und jungen Frauen Mut machen könnten, ihre Träume zu verwirklichen. Sie möchte mit diesem Band zu einer veränderten Kommunikation beitragen und so ein neues Selbstverständnis für Frauen initiieren. Als gelernte Tischlerin und studierte Produktdesignerin schafft sie es, durch die Porträts ihre eigene Begeisterung für technische Berufe zu vermitteln. Dabei möchte sie keine Ikonen stilisieren, sondern Einblicke ins reale Leben vermitteln, mit allen Brüchen, Problemen und auch Tiefen. Selbst früh mit Hindernissen und Widerständen konfrontiert, macht sie klar, dass Erfolg sich unter Umständen erst darin zeigt, wie jemand mit Niederlagen umgeht.
Das Buch versteht sich nicht als klassischer Karriereratgeber, will kein Wegweiser zum Chefinnensessel sein, sondern in erster Linie Mutmacher zu Selbstverwirklichung, das Beste aus sich und seinen Talenten zu machen!
Und tatsächlich: Die spannend aufbereiteten Lebenswege - ob von prominenten Frauen wie der Motorsportlerin Jutta Kleinschmidt und der durch ihre Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gewordene Physikerin Dagmar Schimpanski oder von ganz normalen IT-Spezialistinnen, Pilotinnen, Maschinenbauerinnen, Architektinnen, Kfz-Meisterinnen, Industriedesignerinnen, Kamerafrauen und Geologinnen - vermitteln Leidenschaft, unbedingten Willen und Durchsetzungsfähigkeit. Die teilweise sehr persönlich gestalteten Reportagen regen zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln an und lösen definitiv ihr Versprechen ein, Mädchen für Technikjobs zu begeistern. Wer sich also inspirieren möchte, was und dass es geht, und nur noch eines Anstoßes bedarf, seiner inneren Stimme zu folgen, liegt mit diesem Buch garantiert goldrichtig. - Frauen in technischen Berufen. Die elf in diesem Buch portraitierten Frauen haben meist technisch-naturwissenschaftliche Ausbildungen und sind als Ingenieurin, Konstrukteurin, Physikerin, Motorsportlerin, IT-Spezialistin, Pilotin, Architektin, KfZ-Meisterin, Gutachterin, Kamerafrau, Veranstaltungstechnikerin, Industriedesignerin tätig.
Die Autorin, Journalistin, gelernte Tischlerin und diplomierte Produktdesignerin, beschreibt die unterschiedlichen Werdegänge sehr anschaulich und stellt immer wieder aktuelle Bezüge bzw. internationale Querverweise her. Die dargestellten Lebenswege und die Karriereverläufe geben einen guten Einblick in technische Berufsfelder, machen die Vielfalt der Tätigkeitsbereiche deutlich und zeigen auf, dass Frauen in technischen Berufen nicht ständig an Maschinen schrauben, nicht immer vorm Computer sitzen, nicht ausschließlich mit Macho-Männern konfrontiert sind. Besonders hervorzuheben ist, dass bei jedem Porträt auch die Frage nach dem ?Frau-Sein? in einem technisch/naturwissenschaftlichen Feld gestellt wird ? und die Antworten darauf werden von der Autorin immer in Bezug gesetzt mit gesellschaftlichen/patriarchalen Rahmenbedingungen. ?Frauen? und ?Technik? werden nicht ? einmal mehr ? als individuelle Probleme von Einzelfrauen diskutiert, sondern als gesamtgesellschaftliches, hierarchisches Phänomen. Der Titel des Buches klingt vielleicht etwas eigenartig ? die Lektüre ist aber in jedem Fall sehr empfehlenswert! - Ein Buch, das Frauen Lust und Mut macht. Frauen in Deutschland sind in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen noch immer unterpräsentiert. Obwohl es schon seit langem den jährlichen „Girlsday“ gibt, der Mädchen auch für technische Berufe begeistern soll, scheint es noch ein langer Weg zu sein, bis Mädchen Physik, Mathe und Chemie ebenso spannend finden, wie Jungen – oder bis sie sich nach der Schule dazu durchringen, auch einen entsprechenden Beruf zu ergreifen.
Und dennoch gibt es sie: Frauen, die erfolgreich als Kamerafrauen, Ingenieurinnen, Kfz-Mechanikerinnen oder IT-Spezialistinnen arbeiten. Evelyn Voigt-Eggert stellt in ihrem Buch einige dieser Frauen vor. Sie erzählen von ihren Schwierigkeiten, in diesen noch immer Männer-dominierten Berufen Fuß zu fassen, von den Vorurteilen, denen sie begegnen, aber auch von der Faszination, die in diesen Tätigkeiten steckt. Nach der Lektüre ihrer Geschichten bleibt es unverständlicher denn je, warum viele Frauen „Angst vor Technik“ haben, denn ihre Beispiele zeigen, dass ein Arbeiten in diesem Bereich möglich ist – und Spaß macht.
Ein Buch, das Frauen Lust und Mut macht, ihren Neigungen nachzugehen und sich nach Herzenslust mit Naturwissenschaft und Technik zu beschäftigen. Wenn es klappt, ein Leben lang. - Spannende Frauenleben zum Nacheifern. In 11 spannenden Portraits ist es Evelin Voigt-Eggert gelungen, Frauen darzustellen, die sich technischen Berufsfeldern verschrieben haben.
Die vorgestellten Berufsbilder sind ebenso interessant, wie die Biographien der Frauen, die sich oft schon sehr früh, in die Männerdomäne wagten. Heute arbeiten sie in herausfordernden und anerkannten Berufen, denen die Zukunft gehört.
Ein Buch, empfehlenswert für alle neugierigen Frauen, die schon immer mal wissen wollten, wie frau es gemacht hat und ein Buch für Mädchen und Frauen, die drüber nachdenken, wie es dem weiblichen Gesachlecht in dieser Welt ergeht. Und das was diese 11 taffen Frauen erzählen, klingt verlockend und findet hoffetlich viele Nachmacherinnen. - Spannende Lektüre. Wie kam Jutta Kleinschmidt zum Motorsport? Wie war es, als erste weibliche Pilotin bei der Lufthansa anzufangen? Diesen Fragen und anderen interessanten „Frauengeschichten“ geht das Buch nach. Nicht alle der porträtieren elf Frauen sind prominent, nicht alle machen so etwas Ausgefallenes wie Feuerwerkstechnik. Gerade diese Mischung aber macht das Buch lesenswert.
Es ist zudem flüssig und unterhaltsam geschrieben, und beleuchtet dabei nicht nur die Personen selbst, sondern gibt darüber hinaus auch einen guten Einblick in die jeweiligen Berufsfelder.
Zu empfehlen zum einen für Frauen, die sich mit dem Gedanken tragen, in einen „typischen Männerberuf“ einzusteigen, aber auch einfach für alle, die sich für persönliche Geschichten interessieren. Schon das Portrait von Jutta Kleinschmidt lohnt die Anschaffung.
|